Eine landschaftllich reizvolle Reise mit dem Bus, Schiff und Golden-Panoramic-Express. Jeden Tag neue Höhepunkte mit dem Städtchen und Schloss Gruyères, dem Weltkurort Gstaad, dem Geraniendorf Grimentz und zum Abschluss der Genfersee und das Vallée de Joux mit der Fahrt über den Jura. Mit 44 Teilnehmern war die diesjährige Leserreise ein voller Erfolg. Vier Tage nahezu wolkenloses und ideales Reisewetter und dazu eine stets fröhlich gestimmte Reisegruppe.
Schon beim Start in Sissach/Eptingen mit dem Eptinger-Reisebus wurden alle Teilnehmer mit der neuesten Ausgabe der «Volksstimme» bedient und auch am zweiten Tag war die Zeitung früher im Hotel, als wir sie Zuhause erhalten.
Bald nach dem Start ging es auf der Autobahn via Bern nach Thun und mit dem Schiff nach Spiez. Mit Kaffee und Gipfeli frisch gestärkt ging es weiter durch das Simmental und über den Jaunpass in das erhöht gelegene Städtchen Gruyères mit dem gleichnamigen Schloss. Nach dem Mittagessen und einem ausgedehnten Bummel im malerischen Stadtkern imponierte die Fahrt durch die Haute Gruyère nach Château-d’Oex und weiter über den Col des Mosses ins Rhonetal hinunter mit den ausgedehnten Rebflächen und den Walliserwestalpen.
Von Aigle ging es wieder bergwärts nach Villars-sur-Ollon, wo wir im Vierstern «Eurotel» für drei Nächte Quartier bezogen.
Gstaad und Super-Panoramic-Express Der zweite Reisetag führte wieder über den Col de la Croix nach Diablerets und den Col du Pillon in das liebliche Saanenland. Im Nobelfremdenort Gstaad stand genügend Zeit zur Verfügung, um die Oberländermetropole und das Nobelhotel «Palace» zu besichtigen. Der Dorfkern von Gstaad ist seit einiger
Zeit verkehrsfrei und eignet sich daher besonders gut zum «Lädele». Der Höhepunkt war aber die Fahrt mit dem Super-Panoramic-Express der MOB nach Montreux hinunter. Auch wieder ein faszinierender Ausblick auf den Genfersee, das Rebgebiet und die Uferstädte Vevey, La Tour-de-Peilz und Montreux. Von hier aus brachte uns der Car wieder nach Villars, wo zum Nachtessen ein reichhaltiges Buffet auf der Menukarte stand.
Val d’Anniviers, Grimentz und das Rebmuseum Aigle Dies waren die Höhepunkte des dritten Tages. Schon die Fahrt, das Rhonetal aufwärts, durch das Rebgebiet und die grossen Obstplantagen, wusste allen zu gefallen. Dann die Fahrt auf der kurvenreichen und zum Teil steilen Strasse im Val d’Anniviers nach Grimentz. Ein typisches Walliserdorf mit braunen Holzhäusern und einem Blumenschmuck, vorwiegend Geraninen, die sich im jetzigen Blütenstadium besonders gut präsentieren. Kaum ein Haus ist zu finden ohne Blumen auf dem Balkon und vor den Fenstern. Sicher und bequem brachte uns Chauffeur Arnold Jauslin wieder in das Rhonetal hinunter und manche waren froh wieder heil im Tal unten angekommen zu sein. Zügig ging es das Rhonetal abwärts in das Wein- und Rebbaumuseum in Aigle. Nach einer ausgedehnten Führung durch das ehrwürdige Gebäude mit den früheren Keltereieinrichtungen, stand noch eine Degustation zweier einheimischer Weine auf dem Programm.
Vallée de Joux und Jura – ein weiterer Höhepunkt Schon war der letzte Reisetag angebrochen und es galt von diesem schönen Ferienort Abschied zu nehmen. Gut gelaunt und zufrieden, aber trotzdem auch mit etwas Sehnsucht nach dem Baselbiet, ging es vorerst dem Genfersee entlang nach Aubonne, Signal de Bougy und über den Col du Marchairuz, eine wildromantische Juragegend mit viel Wald und Weiden. Eine Landschaft, die den wenigsten Teilnehmern näher bekannt war und daher besonders imponierte. In Le Sentier stand wieder das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm. Weiter ging es dem Lac de Joux entlang nach Vallorbe und zusätzlich – auf dem Reiseprogramm war dies nicht vorgesehen – nach Ste Croix. Diese Landschaft nennt sich auch «Le Balcon du Jura Vaudois». Dem Flüsschen «Le Buttes» entlang führte die Fahrt in das Val de Travers mit der internationalen Eisenbahnlinie Bern–Paris, wo auch der TGV verkehrt. Das Tal der «Areuse» ist ja durch einen speziellen Schnaps bekannt. Bald waren der Neuenburger-, Bieler- und Murtensee ersichtlich.
In Twann gab es den letzten Halt, bevor wir dann auf der Autobahn und durch den Bölchentunnel wohlbehalten das Baselbiet erreichten. Die ganze Reise – von einem kleinen Stau vor Biel abgesehen – verlief in jeder Beziehung reibungslos und super. Keine Missstimmung und keine Aufregung, eine ruhige und sichere Fahrt mit Chauffeur Arnold Jauslin mit dem bequemen Car der Eptinger-Reisen, die das Reiseprogramm zusammengestellt und organisiert haben. Seit der ersten «Volksstimme»-Leserreise hat sich die Beteiligung von knapp 30 auf 44 Personen gesteigert. Und dies soll ja als Hinweis gelten, dass Leserreisen beliebt sind und daher wenn immer möglich fortgeführt werden sollten.