Super Wetter, super Reise – so richtig zum Geniessen
Vier Tage Bilderbuch-Herbstwetter. Die erste Gruppe der «Volksstimme»-Reise wurde während den vier Tagen in -allen Teilen so richtig verwöhnt. Die informativen Ausflüge ohne Stress, das gediegene Hotel und das feine Essen, alles war perfekt.
Morgens um acht Uhr in Eptingen. Die letzten Reisefreu
digen steigen in den Bus, der Tross der «Volksstimme»-Reise ist startklar. Noch letzte Abschiedsworte von Chefredaktor Rolf Wirz und Betriebsleiter Markus Häfelfinger, und Chauffeur Andy Althaus fährt Richtung Autobahn davon. Die Gästeschar strahlt mit dem Luxus-Bus «Setra 415» um die Wette. Das Wetter meint es gut – strahlende Sonne, blauer Himmel.
Die Reise führt dem Rhein entlang Richtung Zurzach. Auf einer reizvollen Nebenstrasse geht es weiter, vorbei an bekannten Weinorten wie Hallau, Wilchingen, Trasadingen. Der Kaffee-Halt ist direkt vis-à-vis des Rheinfalls organisiert. Kaffee trinkend und Gipfeli essend kann das grandiose Wasserschauspiel genossen werden.
Ohne Stress gehts schliesslich wieder weiter bis Konstanz. Die Fähre führt nicht nur den Eptinger Bus nach Meersburg, sondern gleichzeitig auch zwei Lastwagen mit Anhänger und diverse Personenautos. Einige steigen aus dem Bus während der Überfahrt. Sicher ist sicher...
Mittagessen ist in Meersburg, direkt am See. Wer da nicht für einmal wunschlos glücklich ist.
Und weiter geht die Reise über Friedrichshafen, Lindau, Bregenzerwald bis zum Zielort «Faschina» auf 1500 Meter Höhe. Die schmale und kurvenreiche Strasse ist nicht jedermanns Sache. Andy Althaus nimmt sämtliche Kurven und Hindernisse souverän in Angriff.
Das Hotel «Walserhof» entpuppt sich als sehr komfortables Vier-Stern-Hotel mit Hallenbad und grosszügigen Zimmern.
Hinauf auf luftige Höhen Ein wunderschöner Morgen begrüsst die Reisenden. Bereits bescheint die Sonne die Bergspitzen. Zeit für das Frühstücksbuffet. Der Tag – ohne Bus – enthält Überraschungen. Der Sessellift fährt die Gruppe hinauf zum Aussichtsplateau «Hahnenkopf». Mit von der Partie ist Hotelbesitzer Erich Ganner. Geschickt weiss er Werbung fürs grosse Walsertal und die Schönheit der Bergwelt in seine Informationen einfliessen zu lassen.
Eine kurze Wanderung führt zur «Franz Josefs Hütte». Diverse Skilifte zeigen, dass hier im Winter einiges los ist. Wir geniessen die Aussicht und etwas später die herrlichen «Käsespätzle».
Wanderfreudige nehmen den Abstieg zum Hotel zu Fuss in Angriff, andere fahren mit dem Hotelauto zurück. Der Nachmittag ist für das Geniessen der Hotelinfrastruktur reserviert. Und schon ist es wieder Zeit für das «Verwöhn-Abendessen».
Wer Berge, Hügel, Bäche, Wiesen, überhaupt wunderschöne Landschaften liebt, der kam am dritten Tag voll auf seine Rechnung. Wer zudem Hotelchef Erich Ganner als Reisebegleiter hat, der ist für ein paar Stunden wunschlos. Faschina ist ein idealer Ausgangsort um in relativ kurzer Zeit, aber nach Überwindung einiger Serpentinen auf eine Höhe von etwas über 2000 Meter zu gelangen. Umfassende Informationen lässt vieles mit andern Augen sehen. Ob Architektur, Eigenart der Bewohner, Höhepunkte der Landschaft, Namen der Berge, der Hotelchef weiss Bescheid.
Bekannte Orte wie Bieler Höhe, Silvretta-Stausee, Paznauntal, Arlbergpass, Flexenpass oder Lech am Arlberg beeindrucken die Reisegesellschaft. Im Bus geht es oft lustig zu und her, die Zusammensetzung der Gruppe ist ideal.
Unterwegs ist viel Betrieb, Reisecars, Motorräder und Autos sind wegen des super Wetters unterwegs. Oft sind die Strassen eng, aber immer wieder sind landschaftliche Höhepunkte zu bewundern. Doch sind eigentlich alle froh, so gegen 17 Uhr wieder im Hotel Walserhof in Faschina zu sein. Hier ist doch alles viel ruhiger, geradezu ideal, um sich von den vielen Eindrücken zu erholen.
Denn am Abend gehts wieder los. Ein fantastisches Bauernbüffet leitet ein zum Abend mit Musik und Tanz. Die Olga freut sich schon lange aufs Tanzen... Ausgiebig werden auch Witze erzählt.
Es geht wieder nach Hause Nicht gerade so richtig ausgeschlafen – das Tanzen dauerte den ganzen Abend – «muss» die Heimreise angetreten werden. Noch letzte Abschiedsworte des Chefs und die Heimreise führt zuerst einmal über das FurkaJoch. Wieder eine traumhafte Landschaft. Weniger traumhaft entpuppt sich die Fahrt ins Tal. Die sehr schmale Strasse – das Kreuzen war oft unmöglich – lässt die Reisegruppe so richtig wach werden. Manch einer bremst mit dem Fuss gleichsam mitfühlend mit dem Chauffeur ebenfalls mit.
Mit etwas Verspätung wird die Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein erreicht. Alles steht bereit für die Degustation der Weine, die sehr genussvoll sind. Doch die Zeit drängt, denn ein Mittagessen in Malbun steht auf dem Programm. Noch einmal geht es hinauf in luftige Höhen. Dann aber klingt die viertägige «Volksstimme»-Reise aus. Dem Walensee entlang, über den Hirzel an den Sempachersee zeigt, dass die Bergwelt in weiter Ferne liegt. Und weil man sich das gute Essen nicht so rasch abgewöhnen soll, wird nochmals ein «Esshalt» am See eingeschoben.
Die Rückmeldungen dieser wunderschönen «Volksstimme»-Reise sind allesamt positiv. Schon spricht man von der nächsten Reise. Wohin geht sie wohl?