Leserreise vom 24.09.2006   Liste aller bisherigen Leserreisen           

«Ellmau – am Wilden Kaiser»

«Ellmau – am Wilden Kaiser» Ellmau am «Wilden Kaiser».
Am 24. September brach auch die zweite Gruppe zur diesjährigen «Volksstimme»-Leserreise auf. Die interessant zusammengestellt Reiseroute, das gediegene Rahmenprogramm sowie das angenehme Hotel begeisterten die 41 Reiseteilnehmenden vollauf.

hft. Im Panorama-Car der Automobilgesellschaft Eptingen mit Roger Sieber am Steuer gings an ständig wechselnden Landschaftsbildern vorbei und über Höhenzüge dem Tagesziel Ellmau entgegen (vgl. «Volksstimme» vom 21. September, Seite 6). Unterwegs wurde die Reisegesellschaft - nebst den üblichen Pausen - mit einem durch die «Volksstimme» offerierten Apéro überrascht.

Herzlich willkommen
Im Hotel «Hochfilzer» angekommen, beschloss ein Willkommensdrink und ein währschaftes Nachtessen diesen ersten Reisetag, der die meisten bald einmal in Orpheus Arme sinken liess. Über den Ablauf des zweiten Tages mit Diashow, Ortsrundgang und Ausflug Wochenbrunneralm berichtete ebenfalls schon die «Volksstimme» vom 21. September.
Am dritten Tag war der Wettergott der Oberbaselbieter Reisegruppe nicht hold, was dem Genuss des ausgiebigen Bergfrühstücks auf 1829 Meter über Meer - gezwungenermassen im Restaurant eingenommen - allerdings kaum Abbruch tat. Nach der Rückfahrt bis zur Mittelstation «Hochsöll» (1150 Meter über Meer) war ein individuelles Programm möglich, wobei der Barfussweg, das Kneippbecken und das Hexenbad begreiflicherweise unbenützt blieben.

Hexenwasser klingt
Daneben wurde Anschauungsunterricht geboten, beispielsweise in der Käserei Stöckalm oder im Bienenhaus; bei der Klangschale konnte mittels Griffen versucht werden, sie zum Klingen zu bringen. Hexenwasser soll diese Wirkung ebenfalls haben! Nach einem wohlschmeckenden Truck, begleitet von flotten Klängen, begab man sich abends auf eine vergnügliche Fackewanderung (im Kerzenschein) zum «Hochfilzer Heustadl». Musikanten und Stomperl lösten bald eine heitere Stimmung aus. Pünktlich wie immer - so lobte unser Chauffeur - fand sich die Reisegesellschaft zur Abfahrt ein. Wieder machte Roger Sieber mit kurzen Informationen zur rechten Zeit auf Besonderheiten der Landschaft aufmerksam, was auch die Heimfahrt äusserst kurzweilig werden liess.

Tatkräftige Hilfe
Ein besonderer Dank lässt ihm der Ehemann der verunglückten Reiseteilnehmerin ausrichten für seinen vorbildlichen Einsatz und seine tatkräftige Hilfe. So kam es, dass sich nach vier erlebnisreichen Tagen mit rund 1100 Fahrkilometern eine fröhliche, sehr zufriedene und angenehme Reisegruppe und ein ebenso umsichtiger wie kompetenter Chauffeur voneinander verabschiedeten.